Die Pipeline war nach ukrainischer Darstellung bei einem russischen Drohnenangriff im Westen der Ukraine beschädigt worden. Nach aufwendigen Reparaturarbeiten sei sie nun wieder betriebsbereit, hiess es in Kiew. Die Regierung des Rechtspopulisten und Kremlfreunds Viktor Orban hatte der Ukraine vorgeworfen, sein Land mutwillig und ohne plausible Begründung von russischen Öllieferungen abgeschnitten zu haben.

Unter diesem Vorwand hatte Orban einen für die Ukraine lebenswichtigen Kredit der Europäischen Union (EU) in Höhe von 90 Milliarden Euro bis vor kurzem blockiert. Nachdem zu Wochenbeginn klar geworden war, dass die Öllieferungen über die Druschba-Pipeline wieder beginnen würden, hob Orban sein Veto auf. Am Donnerstag gab die zyprische EU-Ratspräsidentschaft den erfolgreichen Abschluss der formellen Entscheidungsverfahren für den Milliardenkredit bekannt./gm/DP/jha

(AWP)