Im Vergleich zum Vorjahr, als ein Verlust von 31 Millionen Franken resultierte, konnte das Ergebnis 2025 deutlich verbessert werden, wie das Universitätsspital Zürich (USZ) am Freitag mitteilte. Es ist das erste Mal seit 2019, dass das Spital wieder schwarze Zahlen schreibt.
Der Betriebsertrag stieg 2025 um 7,7 Prozent auf insgesamt 1,88 Milliarden Franken. Damit wuchs der Umsatz deutlich stärker als der Betriebsaufwand, der um 3 Prozent zunahm.
Ein wesentlicher Treiber für das positive Ergebnis war die Zunahme der Patientenzahlen. Die Anzahl der stationär behandelten Fälle erhöhte sich um 2,8 Prozent auf 42'317, während bei den ambulanten Besuchen ein Zuwachs von 5 Prozent auf rund 882'000 verzeichnet wurde.
Trotz des weiterhin angespannten Arbeitsmarktes sank die Fluktuationsrate am USZ im Jahr 2025 um einen weiteren Prozentpunkt auf 12 Prozent. Dieser Wert gilt im Mehrjahresvergleich als tief. Die Spitalleitung führt diese Entwicklung auf die 2025 verabschiedete Personalstrategie zurück, die Mitarbeitende verstärkt in den Mittelpunkt rücke.
(AWP)
