Im Communiqué vom Donnerstag zeigte sich die UKB aber dennoch zufrieden. Konkret ist von einem «starken Wachstum in einem anspruchsvollen Umfeld» sowie dem drittbesten Ergebnis der Geschichte die Rede. Und auch die Ausschüttung an den Kanton wird bei 10,0 Millionen Franken belassen, nachdem 2024 zum ersten Mal überhaupt die Überweisung an die Staatskasse ein Millionenbetrag in zweistelliger Höhe war.

Insgesamt sank der Betriebsertrag um 1,5 Prozent auf 49,8 Millionen Franken. Während die Erträge aus dem Kommissionsgeschäft und dem Handelsgeschäft gesteigert werden konnte, sank der Nettoerfolg des Zinsgeschäfts um 4,2 Prozent auf 38,4 Millionen Franken. Und dies, obwohl die Bank sowohl bei den Kundengeldern wie auch bei den Kundenausleihungen kräftig wuchs und erstmals eine Bilanzsumme von über 4 Milliarden Franken erreichte.

Der Geschäftsaufwand stieg um 5,7 Prozent auf 28,5 Millionen Franken, was die UKB auf «grössere Investitionen in die Umsetzung der Strategie 2025» zurückführte. Schliesslich resultierte ein gegenüber dem Vorjahr 10,6 Prozent tieferer Geschäftserfolg von 18,6 Millionen Franken. Unter dem Strich blieb ein Gewinn von 18,4 Millionen Franken, was ebenfalls einem Minus von über 10 Prozent entspricht.

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(AWP)