Frische Konjunkturdaten aus den USA belasteten unter dem Strich die Anleihekurse. So hat sich das Geschäftsklima in der Region Philadelphia im Juli zwar deutlich weniger als erwartet erholt. Der von der Notenbank Fed stark beobachtete Arbeitsmarkt aber entwickelt sich weiterhin solide. In der vergangenen Woche sank die Zahl der Erstanträge auf Arbeitslosenhilfe überraschend.

Ein enger Arbeitsmarkt mit niedriger Arbeitslosigkeit setzt die Fed unter Druck, weil sich aus der vorteilhaften Verhandlungsposition der Arbeitnehmer höhere Löhne und damit zusätzliche Inflationsrisiken ergeben können. Insofern forcierten die Jobdaten die Erwartungen weiterer Zinserhöhungen etwas. Dabei ist aber zu beachten, dass sich vor der anstehenden Zinssitzung in der kommenden Woche die Vertreter der Notenbank mit öffentlichen Äusserungen normalerweise zurückhalten./la/bgf/he