Der Iran-Krieg bleibt im Blick der Märkte. US-Präsident Donald Trump hat sein Ultimatum zum Einlenken der iranischen Führung im Krieg noch einmal verschoben. Die Frist zur Freigabe der Strasse von Hormus werde auf Bitte des Irans verlängert, bis zum 6. April (US-Ortszeit) werde es keine Angriffe auf iranische Kraftwerke geben, kündigte Trump unter Verweis auf «sehr gute» Gespräche an. Allerdings hatte die Führung in Teheran zuvor schon erklärt, dass sie sich ohnehin keinem Ultimatum zu beugen gedenke. Die trotz der Verlängerung des Ultimatums erneut deutlich gestiegenen Ölpreise belasteten die Kurse nicht weiter.

In den USA hat sich die Stimmung der Verbraucher in den USA stärker als erwartet eingetrübt. Die Auswirkungen des Iran-Kriegs belasten. Das von der Universität Michigan erhobene Konsumklima fiel laut einer zweiten Schätzung auf den niedrigsten Stand seit Dezember. Der Rückgang war stärker als in einer ersten Schätzung ermittelt und deutlicher als von Volkswirten erwartet.

«Bei Verbrauchern mit mittlerem und hohem Einkommen sowie Aktienvermögen, war ein besonders starker Rückgang der Stimmung zu verzeichnen», kommentierte Joanne Hsu, Leiterin der Umfrage. Diese würden im Zuge des Iran-Kriegs sowohl unter steigenden Benzinpreisen als auch unter den Schwankungen an den Finanzmärkten leiden. Gleichzeitig zogen die kurzfristigen Inflationserwartungen der Verbraucher an./jsl/jha/

(AWP)