Gestützt wurden die Kurse durch die gesunkenen Ölpreise. Diese gaben nach, nachdem sie am Vortag angesichts der verschärften Lage im Nahen Osten deutlich gestiegen waren. Der Preis für ein Barrel (159 Liter) der Nordseesorte Brent sank wieder unter 100 US-Dollar. Der jüngste Ölpreis-Schub hatte an den Märkten wieder Inflationssorgen geschürt. Der Rückgang am Freitag dämpfte etwas die Erwartung, dass die US-Notenbank Fed die Leitzinsen weiter erhöhen könnte.

Die Unsicherheit bleibt jedoch hoch. Eine Entspannung der Lage im Nahen Osten ist schliesslich nicht in Sicht. US-Präsident Donald Trump versucht im Konflikt, um die Strasse von Hormus den Druck auf den Iran zu erhöhen. Während das US-Militär in der 13. Nacht in Folge Ziele in dem Land bombardierte, kündigte Trump an, Schäden an Schiffen und Frachtgut würden von den USA ab sofort mit iranischem Geld beglichen. Gemeint sind offensichtlich Teherans eingefrorene Vermögenswerte. Der Iran bleibt jedoch hart./jsl/he

(AWP)