Die Unsicherheit bleibt mit Blick auf die Lage im Nahen Osten hoch. Nach Wochen stagnierender Verhandlungen zwischen dem Iran und den USA berichten iranische Medien von einem Ende der Verhandlungen zwischen den Kriegsparteien. Seit mehreren Tagen fänden keine Gespräche mehr zwischen Teheran und Washington statt, berichtete die iranische Nachrichtenagentur Fars, die den mächtigen Revolutionsgarden nahesteht. US-Präsident Donald Trump hatte hingegen zuletzt behauptet, dass die Gespräche mit «schnellem Tempo» fortgeführt würden. Die Unsicherheit bleibt jedoch hoch.
Zuletzt hatten gestiegene Ölpreise die Anleihen immer wieder belastet. Inflationsgefahren haben zugenommen.
Starke Arbeitsmarktdaten aus den USA bewegten den Anleihemarkt kaum. Die Zahl der offenen Stellen ist im April gestiegen. Zuletzt deuteten eine Reihe von Indikatoren auf eine robuste US-Wirtschaft hin. An den Finanzmärkten wird daher zunehmend erwartet, dass die US-Notenbank im späteren Jahresverlauf die Leitzinsen anheben wird./jsl/he
(AWP)
