Am fünften Tag des Iran-Kriegs setzten die Konfliktparteien ihre Angriffe im Nahen Osten unvermindert fort. Die israelische Armee startete nach eigenen Angaben eine neue Angriffswelle im Iran und nahm Ziele der iranischen Führung in Teheran ins Visier.

Insbesondere am Montag waren die Anleihekurse noch merklich unter Druck geraten. Kräftig steigende Öl- und Gaspreise schürten Inflationssorgen. Ein Angebot von US-Präsident Donald Trump, Tankern Geleitschutz bei der Durchfahrt durch die Strasse von Hormus zu geben, hat die Finanzmärkte etwas beruhigt und auch zu einer Stabilisierung am Anleihemarkt geführt.

Die am Nachmittag veröffentlichten Zahlen zum Einkaufsmanagerindex ISM im Dienstleistungssektor bewegte kaum. Der Indikator ist unerwartet auf den höchsten Stand seit Juli 2022 gestiegen. Volkswirte hatten hingegen im Schnitt einen leichten Rückgang erwartet. «Die US-Notenbank dürfte mit dieser Entwicklung darin bestärkt werden, es bezüglich weiterer Zinssenkungen nicht eilig zu haben», kommentierte Ulrich Wortberg, Analyst bei der Helaba. «Dafür sprechen auch die gestiegenen Energiekosten infolge des Iran-Kriegs.»/jsl/jha/

(AWP)