Anleger behielten weiter den Nahost-Krieg und die damit verbundenen Inflationsrisiken im Blick. Während US-Präsident Donald Trump eine Verlängerung der Waffenruhe angekündigt hatte, war eine Reise von Vizepräsident JD Vance nach Pakistan zu Verhandlungen abgesagt worden, nachdem der Iran eine Teilnahme an den Gesprächen abgelehnt hatte. «Die Lage bleibt somit festgefahren», kommentierten Analysten der Dekabank.

Zuletzt verunsicherte die Meldung, dass Irans Streitkräfte nach eigenen Angaben drei Frachtschiffe vor ihrer Küste angegriffen und manövrierunfähig gemacht hatten. In einer von der Nachrichtenagentur Fars verbreiteten Nachricht hiess es zur Begründung, die Revolutionsgarden hätten ihre «regelwidrige» Durchfahrt durch die Strasse von Hormus gestoppt. Auch die britische Behörde für die Sicherheit der Handelsschifffahrt (UKMTO) hatte am Mittwoch über Vorfälle in den Gewässern vor dem Iran berichtet./la/he

(AWP)