Nach wie vor dreht sich am Anleihemarkt viel um die Geldpolitik. Christopher Waller, Direktoriumsmitglied der US-Notenbank, äusserte sich am Freitag zu den geldpolitischen Konsequenzen der jüngsten Bankenturbulenzen. Seiner Ansicht nach ist es noch nicht klar, ob diese zu einer deutlichen Verschärfung der Kreditkonditionen führen - was wiederum Auswirkungen auf die Geldpolitik haben könnte. "Ich unterstütze es nicht, den geldpolitischen Kurs wegen Sorgen aufgrund ineffektiven Managements bei einigen Banken zu ändern", stellte Waller klar. Der Fed-Direktor gilt als Befürworter einer straffen Geldpolitik.
Im Handelsverlauf wollen sich noch weitere Notenbanker zu Wort melden. An Konjunkturdaten steht das Konsumklima der Uni Michigan auf dem Programm, das auch die Inflationserwartungen der Verbraucher beinhaltet./bgf/la/jha/