Mirsojan lobte bei der gemeinsamen Pressekonferenz das Niveau der bilateralen Beziehungen und die Vermittlungen der USA unter Donald Trump im Konflikt Armeniens mit dem benachbarten Aserbaidschan. Als Teil der Konfliktlösung hat Washington die Einrichtung eines auch für die USA lukrativen Strassen- und Eisenbahnkorridors durch Armenien vorgeschlagen, der zwei Teile Aserbaidschans miteinander verbindet. Das Projekt hat den hochfliegenden Namen Trump-Route für Internationalen Frieden und Wohlstand - abgekürzt TRIPP (nach dem englischen Trump Route for International Peace and Prosperity)

Eriwan, das traditionell gute Beziehungen zu Moskau und Teheran unterhält, hat sich unter Regierungschef Nikol Paschinjan verstärkt dem Westen zugewandt. Gerade das Verhältnis zu Russland ist stark abgekühlt. Moskau hat kurz vor der Parlamentswahl in Armenien am 7. Juni Einfuhrbeschränkungen gegen eine Reihe von Produkten aus dem Land verhängt. Die USA wiederum sind seit Monaten im Krieg gegen den Iran und setzen daher auf mehr Einfluss bei dessen Nachbarländern./bal/DP/men

(AWP)