Im Raum steht die Frage, inwieweit der Monarch in seiner Rede darauf eingehen wird. US-Präsident Donald Trump hatte zuletzt unter anderem wegen der aus seiner Sicht fehlenden Unterstützung im Iran-Krieg immer wieder gegen die britische Regierung gewettert. Im Regierungssitz Downing Street hofft man daher, dass der König das Verhältnis der Verbündeten wieder in eine positive Richtung lenken kann. Trump gilt als grosser Fan der britischen Royals.
Oval Office und Staatsbankett
Neben seiner Rede erwarten den König am Dienstag auch eine Militärzeremonie und ein Gespräch mit Trump im Oval Office. Geplant ist zudem ein abendliches Bankett. Im Anschluss an die Militärzeremonie soll der US-Präsident zudem im Garten des Weissen Hauses eine Rede halten.
Nach den Schüssen beim Korrespondentendinner in Washington wurden die Pläne des Staatsbesuchs in letzter Minute überprüft, die Reise konnte jedoch wie geplant stattfinden. Trump versicherte dem Monarchen, dass er auf dem Gelände des Weissen Hauses «sehr sicher» sein werde.
Im Laufe der Woche reist das Königspaar weiter nach New York. Dort wollen die Royals unter anderem Rettungskräfte und Angehörige von Opfern der Anschläge vom 11. September 2001 treffen. Letzte Station der USA-Reise ist Virginia, wo Charles und Camilla mit Vertretern der amerikanischen Ureinwohner zusammentreffen wollen./pba/DP/jha
(AWP)
