Die USA haben in den vergangenen Wochen bereits mehrere Tanker unter ihre Kontrolle gebracht. Zuvor hatte Trump angekündigt, eine «vollständige und komplette Blockade aller sanktionierter Öltanker auf dem Weg von und nach Venezuela» zu verhängen. Seine Begründung: Das südamerikanische Land habe Öl, Land und andere Vermögenswerte von den USA gestohlen - diese müssten zurückgegeben werden.
In dem Post des Südkommandos des US-Militärs zu der jüngsten Beschlagnahmung hiess es nun: «Das einzige Öl, das Venezuela verlässt, wird Öl sein, das ordnungsgemäss und rechtmässig koordiniert wird.»
Trump sieht Partnerschaft mit Venezuelas Führung
Erst am Mittwoch hatte sich Trump zufrieden mit der aktuellen Führung Venezuelas gezeigt. Er habe ein langes Telefonat mit der geschäftsführenden Präsidentin Delcy Rodríguez gehabt, sagte Trump und nannte sie eine grossartige Person. Auf Truth Social schrieb er, dass die Partnerschaft zwischen den USA und Venezuela «FÜR ALLE» spektakulär sein werde.
Die US-Regierung hatte bereits zuvor deutlich gemacht, dass sie das venezolanische Ölgeschäft kontrollieren und dadurch auch Druck auf die Regierung in Caracas ausüben will. Die Blockade von Öltankern sei ein «enormer Hebel», um politische Veränderungen in Venezuela herbeizuführen, sagte US-Aussenminister Marco Rubio. Die USA hatten Anfang Januar bei einem Militäreinsatz in Caracas den autoritär regierenden Staatschef Nicolás Maduro entmachtet und gefangengenommen./fsp/DP/nas
(AWP)
