Ohne Energie und Lebensmittel stiegen die Erzeugerpreise gegenüber Juni 2022 wesentlich deutlicher um 2,4 Prozent. Diese sogenannte Kernrate ist weniger schwankungsanfällig und vermittelt daher laut Ökonomen ein unverfälschteres Bild von der Preisentwicklung.
Die Erzeugerpreise beeinflussen die Verbraucherpreise, an denen die US-Notenbank Fed ihre Geldpolitik ausrichtet. Die allgemeine Inflation ist laut Zahlen vom Mittwoch im Juni deutlich gefallen. Wie die US-Notenbank Fed auf die Entwicklung reagiert, ist ungewiss. Bislang wird für die nächste Sitzung Ende Juli eine abermalige Zinsanhebung erwartet. Im Juni hatte die Fed erstmals seit mehr als einem Jahr die Zinsen nicht mehr erhöht./bgf/jkr/jha/