Lange Zeit sei man über das Handelsbilanzdefizit mit der Schweiz besorgt gewesen, sagte Greer am Donnerstag Schweizer Zeit dem Sender Bloomberg TV. In den letzten sechs Monaten habe es jedoch im Warenhandel einen Handelsbilanzüberschuss gegeben. «Das ist eine positive Entwicklung».
Greer verwies zudem auf Schweizer Investitionen in den USA. Er verwies - ohne den Namen des Unternehmens zu nennen - auch auf einen bevorstehenden Besuch an einem Standort von Stadler Rail im Bundesstaat Utah. «Die Schweiz tut vieles von dem, was sie tun muss.» Da die Verhandlungen noch liefen, könne er aber gegenwärtig noch nichts garantieren.
Ziel des Bundesrats ist es, den seit dem Abschluss einer gemeinsamen Absichtserklärung geltenden Zollsatz von 15 Prozent in ein definitives Abkommen zu überführen. Zuletzt hatte die US-Regierung der Schweiz und anderen Staaten allerdings mit zusätzlichen Zöllen gedroht - unter dem Vorwand, die betroffenen Staaten unternähmen nicht genügend gegen die Einfuhr von Produkten, die in Zwangsarbeit hergestellt wurden.
(AWP)
