Hintergrund ist das mit dem Iran geschlossene Rahmenabkommen, das unter anderem eine freie Durchfahrt durch die Strasse von Hormus vorsieht, einer für den Handel zentralen Meerenge zwischen dem Iran und dem Oman.
Zugleich betonte Centcom, dass die US-Streitkräfte weiterhin in der Region stationiert bleiben. Damit solle sichergestellt werden, «dass alle Aspekte des Abkommens eingehalten werden und uneingeschränkt gelten.»
Vor knapp einer Woche hatte das US-Regionalkommando bekanntgegeben, dass seit dem 13. April - dem Beginn der US-Blockade - 139 Schiffe umgeleitet wurden. Neun weitere Schiffe wollten demnach nicht kooperieren und wurden daher «untauglich» gemacht. Schwerpunktmässig galt die Blockade rund um die Strasse von Hormus. Doch auch weit von der Meerenge entfernt ging das US-Militär vereinzelt gegen Öltanker vor./ngu/DP/men
(AWP)
