Über eine mögliche Übernahme hatten zuvor schon die «Financial Times» und die Nachrichtenagentur Bloomberg berichtet.

Das Biotechunternehmen Terns hat seinen Sitz in Foster City im US-Bundesstaat Kalifornien. Wichtigste Perle im Portfolio ist derzeit ein Blutkrebsmedikament, das unter dem Arbeitstitel TERN-701 derzeit für den Einsatz bei chronischer myeloischer Leukämie erforscht wird. Im vergangenen Jahr hatte Terns bereits mit sehr positiven Studienergebnissen für Aufsehen gesorgt. «Gemeinsam werden wir TERN-701 weiterentwickeln und dabei auf die umfassende Expertise und die erheblichen Ressourcen von Merck zurückgreifen», wird Terns-Chefin Amy Burroughs in der Mitteilung zitiert.

Merck & Co erwirtschaftet einen Grossteil seiner Einnahmen mit dem Krebsmedikament Keytruda, will die Abhängigkeit aber angesichts drohender Konkurrenz durch Nachahmermittel und sinkender Preise verringern. 2025 hatte der US-Konzern mit Verona Pharma und Cidara Therapeutics zwei milliardenschwere Übernahmen im Bereich der Atemwegs- und Lungenkrankheiten sowie der Infektionserkrankungen gestemmt. Für die Terns-Übernahme wird verbucht Merck & Co den Angaben zufolge im zweiten Quartal eine Belastung von rund 5,8 Milliarden Dollar oder rund 2,35 Dollar je Aktie./tav/niw

(AWP)