Analysten wurden von der Entwicklung überrascht. Sie hatten im Schnitt einen Zuwachs auf 235'000 Anträge erwartet.

Die Erstanträge gelten als zeitnaher Indikator für den Arbeitsmarkt der grössten Volkswirtschaft der Welt. Auch wenn die Zahl mittlerweile höher ist als zu Beginn des Jahres, ist das aktuelle Niveau im längerfristigen Vergleich nach wie vor niedrig.

Die Entwicklung des Arbeitsmarkts spielt eine wichtige Rolle für die Geldpolitik. Der robuste Arbeitsmarkt sorgt für höhere Löhne, was die Inflation verstärken kann. Die US-Notenbank Fed versucht seit längerem, die hohe Inflation mit Zinserhöhungen in den Griff zu bekommen. Zuletzt hatte die Notenbank den Leitzins am Mittwochabend um 0,25 Prozentpunkte angehoben, auf den höchsten Stand seit 22 Jahren.

(AWP)