Angetrieben wurden die Erzeugerpreise unter anderem durch steigende Kosten für Energie. Diese zogen im Jahresvergleich um 7,8 Prozent an. Die Kernrate, bei der schwankungsanfällige Preise für Energie und Nahrungsmittel ausgeklammert werden, stieg von 4,0 auf 5,2 Prozent.

Im Vergleich zum Vormonat stiegen die Erzeugerpreise im April um 1,4 Prozent. Hier wurde lediglich ein Anstieg um 0,5 Prozent erwartet. Im März hatte der Anstieg nach oben revidiert 0,7 Prozent betragen. Die Kernverbraucherpreise stiegen im Vormonatsvergleich um 1,0 Prozent.

Die Erzeugerpreise beeinflussen tendenziell die Verbraucherpreise, an denen die US-Notenbank Fed ihre Geldpolitik ausrichtet. Am Dienstag wurde für April eine Inflationsrate von 3,8 Prozent gemeldet. Die Preisentwicklung steht besonders im Fokus an den Finanzmärkten. Zuletzt hatte die US-Notenbank den Leitzins Ende April unverändert in der Spanne von 3,50 bis 3,75 Prozent gehalten./jsl/jkr/jha/

(AWP)