Allerdings wurde die Jahresrate für den Vormonat April nach unten revidiert, nachdem sie ursprünglich 6,0 Prozent betragen hatte. Seit mittlerweile drei Monaten geht es mit den US-Erzeugerpreisen kräftig nach oben, nachdem die Jahresrate im Februar und damit vor dem Iran-Krieg bei 3,4 Prozent gelegen hatte.
Angetrieben wurden die Erzeugerpreise unter anderem durch steigende Kosten für Energie. Diese zogen im Mai im Jahresvergleich um 36,6 Prozent an. Die Kernrate, bei der schwankungsanfällige Preise für Energie und Nahrungsmittel ausgeklammert werden, verharrte auf 4,9 Prozent und ist damit geringer als erwartet ausgefallen.
Im Vergleich zum Vormonat stiegen die Erzeugerpreise im Mai um 1,1 Prozent. Hier wurde nur ein Anstieg um 0,7 Prozent erwartet.
Die Erzeugerpreise beeinflussen tendenziell die Verbraucherpreise, an denen die US-Notenbank Fed ihre Geldpolitik ausrichtet.
Am Mittwoch wurde für Mai eine Inflationsrate von 4,2 Prozent gemeldet. Es wird erwartet, dass die US-Notenbank den Leitzins bei der Zinsentscheidung in der kommenden Woche unverändert in der Spanne von 3,50 bis 3,75 Prozent halten wird./jkr/jsl/jha/
(AWP)
