Betroffen sind den Angaben zufolge Akteure im Iran, in der Türkei und in den Vereinigten Arabischen Emiraten. Sie sollen an der Beschaffung oder dem Transport von Material für Irans Raketen- und Drohnenprogramme beteiligt gewesen sein. Im Fokus stehen unter anderem Bauteile für Drohnen sowie Vorprodukte für Raketentreibstoff.
Fluggesellschaft soll an Waffentransporten beteiligt sein
Auch die bereits früher ins Visier genommene iranische Fluggesellschaft Mahan Air spielt laut Ministerium eine zentrale Rolle. Sie soll am Transport von Waffen und Drohnensystemen beteiligt gewesen sein. Mehrere mit ihr verbundene Personen und Unternehmen wurden deshalb ebenfalls sanktioniert.
Das Vorgehen ist Teil der US-Kampagne «Economic Fury», mit der Washington Irans militärische Fähigkeiten einschränken will. US-Finanzminister Scott Bessent erklärte, die iranische Regierung müsse für die «Erpressung globaler Energiemärkte» und Angriffe auf Zivilisten mit Raketen und Drohnen zur Verantwortung gezogen werden.
Mit den Massnahmen werden Vermögenswerte der Betroffenen in den USA eingefroren. Zudem ist es US-Bürgern grundsätzlich untersagt, Geschäfte mit ihnen zu machen. Auch ausländische Banken können ins Visier geraten, wenn sie entsprechende Transaktionen unterstützen./hae/DP/he
(AWP)
