Zur Frage, ob man Opposition in dem mächtigsten UN-Gremium erwarte, sagte Waltz: «Wir können uns niemanden vorstellen, der der Tatsache widerspricht, dass man internationale Wasserwege nicht verminen und keine Zölle erheben darf.» Unterschied zu einer vorangegangen und am Veto von China und Russland gescheiterten Resolution sei, dass nun eine Waffenruhe herrsche und man nicht mehr in einem «heissen Konflikt» stehe. Waltz liess offen, wie die Forderungen durchgesetzt werden sollen.
Iran meldet Angriff auf US-Kriegsschiff
Die Lage im Iran-Krieg hat sich derweil erneut deutlich verschärft. Die Vereinigten Arabischen Emirate meldeten iranische Angriffe; auch der Oman berichtete von Attacken. Die US-Marine begann nach eigenen Angaben mit der von Trump angeordneten Befreiung festsitzender Schiffe im Rahmen der Initiative mit dem Titel «Projekt Freiheit». Die iranischen Streitkräfte hatten zuvor für sich in Anspruch genommen, US-Marineschiffe am Einlaufen in die Strasse von Hormus gehindert zu haben.
Aus dem Iran gab es auch Berichte, wonach zwei iranische Raketen ein US-Kriegsschiff getroffen hätten. Die USA dementierten diese Angaben und betonten, kein Marineschiff sei getroffen worden. Umgekehrt vermeldeten die USA die Zerstörung mehrerer iranischer Schnellboote./apo/DP/he
(AWP)
