Der Bundesrat hatte bereits 2022 die Eckwerte für die nächste SRG-Konzession festgelegt. Im Zentrum stehen insbesondere der publizistische Fokus auf Information, Bildung und Kultur sowie die Berücksichtigung der veränderten medialen und wirtschaftlichen Rahmenbedingungen. Ebenfalls berücksichtigt werden die laufenden strategischen Transformations- und Reformprozesse der SRG.

An einem ersten Austausch mit der SRG habe das Uvek am 1. Juni die nächsten Prozessschritte erläutert und den vorgesehenen Zeitplan festgelegt, heisst es in einer Medienmitteilung vom Donnerstag. Die SRG habe darlegen können, wie sie das Unternehmen zukunftsfähig machen und die vom Bundesrat definierten Eckwerte in ihre weitere Entwicklung integrieren will. Der Austausch habe unter der Leitung von Bakom-Direktorin Gianna Luzio stattgefunden.

Parallel dazu wird das Uvek nach eigenen Angaben in den kommenden Wochen weitere direkt betroffene Branchen und Akteure anhören und in den Prozess einbeziehen, insbesondere zu den Themen Online-Auftritt sowie Sport- und Unterhaltungsangebot der SRG.

Auf Basis der verschiedenen Gespräche will das Uvek die zentralen Eckwerte und einen ersten Entwurf der SRG-Konzession ausarbeiten. Die öffentliche Vernehmlassung zur künftigen SRG-Konzession wird der Bundesrat voraussichtlich im Frühjahr 2027 eröffnen.

(AWP)