Die Titel von VAT stehen gegen 9.40 Uhr mit 2,3 Prozent im Minus bei 524,80 Franken. Der Gesamtmarkt gemessen am SPI notiert indes im Zuge weiterer Abgaben im Hinblick auf den Krieg im Iran ebenfalls klar tiefer mit einem Minus von 2,16 Prozent. Und VAT hatten bis zum Vorabend fast 40 Prozent zugelegt und erst vergangene Woche ein neues Allzeithoch bei 558,60 Franken erreicht.

Daher sei mit Gewinnmitnahmen zu rechnen, so der Analystentenor. Der Umsatz-Ausblick auf das erste Quartal wird indes in ersten Kommentaren als konservativ eingeschätzt. So auch von der UBS.

Die definitiven Zahlen vom Morgen würden keine grossen Überraschungen mehr bergen und der Ausblick sei weiterhin als «sehr positiv» zu werten, heisst es hingegen etwa bei der ZKB. So bestätige etwa die Book-to-Bill-Guidance den Aufwärtstrend.

Dieser Ansicht sind auch die Analysten von Vontobel: Die «beispiellose» Erweiterung der KI-bezogenen Rechenzentrumskapazitäten beflügle die starke Nachfrage nach Halbleiterprozessoren und Speicherchips. Die Ausweitung der Chip-Produktionskapazitäten schaffe einen substanziell zusätzlichen Bedarf an neuen Produktionswerkzeugen. Davon dürfte VAT laut Vontobel auch in Zukunft profitieren.

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(AWP)