Darüber hinaus rufe Verdi auch weitere Beschäftigte zu Solidaritätsstreiks auf. Insgesamt werde mit rund 700 Streikenden gerechnet. Damit möchte die Gewerkschaft während der dritten Verhandlungsrunde nach eigenen Angaben den Druck auf die Arbeitgeber erhöhen. Die zweite Tarifverhandlungsrunde Ende April wurde ohne ein Angebot der Arbeitgeber beendet, wie die Gewerkschaft mitgeteilt hatte.
Aufgrund der Arbeitsniederlegung könne es zu schlechterer Erreichbarkeit, Verzögerungen im technischen Kundenservice und im Glasfaserausbau und zu Terminabsagen bei Kundenterminen kommen, hiess es weiter. Die Notleitungen seien sichergestellt.
Verdi fordert den Angaben zufolge 6,6 Prozent mehr Geld bei einer Laufzeit von zwölf Monaten. Zudem solle es einen Verdi-Mitgliederbonus von 660 Euro im Jahr geben. Die Ausbildungsvergütungen sollen um 120 Euro steigen, zudem soll es hier einen Bonus in Höhe von 240 Euro im Jahr geben./agy/DP/he
(AWP)
