«Ich möchte Sie an die Verpflichtungen erinnern, denen Ihre Mitglieder unterliegen, die für die Brandsicherheit der von ihnen betriebenen und verwalteten Einrichtungen verantwortlich sind», betonte der Präfekt in einem Schreiben, das der Nachrichtenagentur AFP vorliegt.
Das jüngste Drama in der Schweiz veranlasse ihn, die Betreiber besonders auf die Einhaltung der Besucherzahl, die Freihaltung der Ausgänge, das Verbot der Verwendung von Kerzen und offenen Flammen, die Überprüfung der ordnungsgemässen Funktion der Sicherheitsausrüstung hinzuweisen.
Das Drama von Crans-Montana erinnere die Branche daran, wie wichtig es sei, dass die Sicherheit der Gäste im Alltag für alle Fachleute oberste Priorität habe, erklärte Catherine Quérard, Präsidentin des Verbandes der Hotellerie und Gastronomie Frankreichs (GHR), in einer Pressemitteilung.
Neun Franzosen, darunter eine Person mit französisch-schweizerischer Doppelstaatsbürgerschaft, gehören zu den Toten, die beim Brand in der Bar «Le Constellation» in Crans-Montana ums Leben kamen. Insgesamt wurden 40 Menschen getötet und 119 verletzt.
(AWP)