Der Umsatz fiel 2025 im Vergleich zum Vorjahr um 3,4 Prozent auf 70,8 Millionen Franken, wie Villars am Dienstagabend mitteilte. Der Betriebsgewinn EBIT sank um 3,6 Prozent auf 4,1 Millionen, während der Reingewinn um 3,6 Prozent auf 2,9 Millionen Franken zulegte.

Als Stütze auf der Ergebnisseite diente laut Mitteilung der Immobilienbereich, mit den Mieteinnahmen von Parvico und Lully.01. Aber auch der Autobahnshop-Betreiberin Restoshop habe sich positiv entwickelt. Zudem seien Sparmassnahmen in den Bäckerei- und Gastrobetrieben umgesetzt worden.

Den Aktionärinnen und Aktionären schlägt Villars die Zahlung einer Dividende von 9 Franken je Aktie vor - ein Franken mehr als im Vorjahr.

Umsatzrückgang im Handelsgeschäft

Einen deutlichen Umsatzrückgang von 12,4 Prozent auf 9,0 Millionen Franken verbuchte die Kaffebar-Tochter Pause-Café. Grund dafür sei vor allem die Schliessung defizitärer Betriebe, Anfang 2025 in Vevey und im freiburgischen Marly. Auf vergleichbarer Basis ging der Umsatz lediglich um 0,2 Prozent zurück.

Bei Restoshop sanken die Einnahmen um 2,9 Prozent auf 41,6 Millionen Franken, hauptsächlich wegen des Preisrückgangs an den Zapfsäulen. Und die Boulangerie-Pâtisserie-Confiserie Suard verzeichnete ein Umsatzminus von 6,5 Prozent auf 11,2 Millionen.

Mit Blick auf das laufende Jahr strebt die Gruppe ein Umsatzwachstum an. Dieses werde in erster Linie durch den Anstieg der Kraftstoffpreise geprägt sein, hiess es. Derweil dürften die Mieteinnahmen der Immobiliengesellschaften stabil bleiben.

mk/ys

(AWP)