Neben dem Geschäft mit Energielösungen lief es für die Franzosen im Flughafen-Geschäft besser. Zwar habe der Konflikt im Nahen Osten und dessen Auswirkungen auf den Kerosinpreis sowie die Spannungen zwischen China und Japan die Entwicklung an einigen Flughäfen belastet, doch verzeichneten viele andere weiterhin gute Passagierzahlen.

Schlechter entwickelte sich hingegen das Geschäft mit Mautstrassen. Das Verkehrsaufkommen sei vor allem wegen des Anstiegs der Kraftstoffpreise im März sowie anschliessender mehrerer aussergewöhnlicher Hitzewellen seit Ende Mai zurückgegangen, hiess es. Auch der Bereich Bau setzte weniger um.

Nach Einschätzung von Ruairi Cullinane von der kanadischen Bank RBC hat das französische Infrastruktur-Unternehmen auf ganzer Linie die Erwartungen übertroffen. Eine abgeschwächte Verkehrsprognose für das Konzessionsgeschäft sei zwar nicht erfreulich, aber auch keine Überraschung.

Derweil legte der Gewinn unter dem Strich im ersten Halbjahr um fast zehn Prozent auf knapp 2,1 Milliarden Euro zu. Die Ziele für das Gesamtjahr bestätigte der Konzern. Demnach will er bei Umsatz, bereinigten Ergebnissen sowie beim Gewinn im Vergleich zum Vorjahr zulegen./mne/he/nas/mis

(AWP)