Bis 2030 hat Volkswagen bereits den Abbau von konzernweit 50.000 Stellen in Deutschland angekündigt. 35.000 Jobs sollen bei der Kernmarke wegfallen, der Rest bei Töchtern wie Audi und Porsche. Mehr als 37.000 Beschäftigte haben bereits entsprechende Vereinbarungen unterschrieben.

Beim Sportwagenbauer Porsche AG wird derzeit an weiteren Stellenstreichungen gearbeitet, der Aufsichtsrat der VW-Tochter unterstützte in dieser Woche Pläne des Managements dahingehend. In Medienberichten ist von zusätzlich 5.000 wegfallenden Stellen bei den Stuttgartern die Rede, Details sind noch nicht bekannt.

Insgesamt stehen bei Blumes geplanten neuen Sparvorhaben weitere 50.000 Stellen und vier Werke zur Disposition, wenn die Kosten nicht anderweitig gesenkt werden können. Die Produktionskapazität soll konzernweit runter auf rund 9 Millionen Fahrzeuge jährlich, eine Million weniger als derzeit und rund drei Millionen weniger als vor Corona. Zusätzlich sollen Modelle und Ausstattungsvarianten in grossem Stil gestrichen werden, um Geld zu sparen./men/mis

(AWP)