In der Holding bündeln die Eigentümerfamilien Porsche und Piëch ihre Anteile am Volkswagen -Konzern und dem Sport- und Geländewagenbauer Porsche AG . Sie investieren aber auch in weitere Bereiche. 2025 hatten sie angekündigt, stärker vom Verteidigungs- und Sicherheitssektor profitieren zu wollen.

Das angepasste Ergebnis ist eine zentrale Steuerungsgrösse des Porsche-SE-Managements. Dabei sind vor allem Wertberichtigungen ausgeklammert. Unter dem Strich lag der Gewinn 2025 bei 2,65 Milliarden Euro. Im Vorjahr hatte die Holding wegen hoher Abschreibungen auf die Beteiligungen an Volkswagen und Porsche einen Verlust von gut 20 Milliarden Euro verbucht.

Probleme bei VW und Porsche belasten

Der Konzern und insbesondere der Sportwagenbauer mit dem Familiennamen hatten 2025 unter anderem mit geopolitischen Herausforderungen, den US-Zöllen und stärkerem Wettbewerb zu kämpfen. Bei Porsche kosteten ausserdem die strategische Kehrtwende bei Elektroautos mehrere Milliarden. Der Gewinn beider Unternehmen brach deutlich ein.

Sowohl Volkswagen als auch die Tochter Porsche müssen daher sparen. Bis 2030 sollen im gesamten Konzern 50.000 Stellen wegfallen. «Wir haben die klare Erwartungshaltung an das Management sowohl der Volkswagen AG als auch der Porsche AG, dass sie die herausfordernde Situation als Chance betrachten, die strategischen Anpassungen umzusetzen», sagte Porsche-SE-Vorstandschef Hans Dieter Pötsch laut Mitteilung.

Schulden sinken leicht

Die Nettoverschuldung lag Ende 2025 bei 5,1 Milliarden Euro - und damit etwas niedriger als ein Jahr zuvor. Über die Holding hatten sich die Familien 2022 beim Börsengang der Porsche AG 25 Prozent plus einer Aktie der Stammaktien gesichert, dafür aber Schulden in Milliardenhöhe aufgenommen.

2026 geht das Management um Pötsch von einem bereinigten Ergebnis nach Steuern zwischen 1,5 und 3,5 Milliarden Euro aus. Die Schulden sollen zwischen 4,7 und 5,2 Milliarden Euro liegen./jwe/DP/men

(AWP)