Je eher Putin «an den Verhandlungstisch kommt, desto eher hört das Sterben auf. Nicht nur von Zivilbevölkerung und von Menschen in der Ukraine, sondern übrigens ja auch von russischen Soldatinnen und Soldaten», fügte der Aussenminister hinzu. Zugleich verlangte er erneut die Einbeziehung der Europäer in mögliche Verhandlungen. Europa müsse dort eine Rolle spielen und auch mitbestimmen. «Eine Sache steht fest: Deutschland steht zu 100 Prozent an der Seite der Ukraine», versicherte der Bundesaussenminister.
Putin lehnt Selenskyj-Angebot für persönliches Treffen ab
Putin hatte zuvor ein in einem offenen Brief von Selenskyj angebotenes direktes Treffen abgelehnt. «Ich sehe darin noch keinen Sinn», sagte er auf dem Internationalen Wirtschaftsforum in St. Petersburg. Vor einem solchen Gipfeltreffen müssten erst Vereinbarungen für eine dauerhafte Lösung des seit 2022 währenden Krieges getroffen werden. Das von Kiew veröffentlichte Schreiben enthalte zudem «Elemente von Unverschämtheit»./bk/DP/he
(AWP)
