Das operative Vorsteuerergebnis war mit minus 24,0 Millionen Franken weiterhin negativ (VJ -34,1 Mio). Unter dem Strich lag der Verlust nach sechs Monaten noch bei 24,7 Millionen Franken, nach einem Minus von 40,7 Millionen im Vorjahr, wie das Unternehmen am Donnerstag mitteilte.
Die ergriffenen strategischen Massnahmen der vergangenen zwei Jahre hätten sich in einer verbesserten Geschäftslage und einer stärkeren finanziellen Performance niedergeschlagen, wird CEO Albert Saporta in der Mitteilung zitiert. Auch die Anlageperformance habe sich deutlich verbessert.
Vermögensabflüsse gestoppt
Die verwalteten Vermögen sind dafür wieder gestiegen. Per Ende Juni beliefen sie sich auf 12,7 Milliarden Franken nach 12,5 Milliarden per Ende 2025. Und dem Unternehmen flossen wieder neue Mittel zu: 38 Millionen Franken waren es im ersten Semester, nach einem Abfluss von 3,0 Milliarden im Vorjahr.
GAM hält an seinen strategischen Prioritäten fest: Das Unternehmen will das Interesse institutioneller Kunden in nachhaltige Nettoneugeldzuflüsse umwandeln und gleichzeitig eine starke Anlageperformance sowie Kostendisziplin sicherstellen. Dafür setze GAM auf den Ausbau von Vertrieb und Produktangebot sowie auf eine schlankere Kostenbasis.
dm/ra
(AWP)
