Zuletzt hat die US-Regierung darauf beharrt, dass die Friedensgespräche mit dem Iran andauern. Allerdings wird von der politischen und militärischen Führung in Teheran jegliche Art von Verhandlungen mit den USA dementiert. Darüber hinaus stellte der Iran eigene Bedingungen, darunter die Kontrolle über die wichtige Handelsroute durch die Strasse von Hormus.

Gleichzeitig drohte die US-Regierung dem Iran mit härteren Angriffen, sollte die Führung des Landes nicht nachgeben. US-Präsident Donald Trump sprach zwar von «produktiven» Gesprächen auf diplomatischer Ebene. Aber trotz der Verhandlungen sei Trump bereit, die «Hölle im Iran» losbrechen zu lassen.

Unterdessen hat der Chef des US-Vermögensverwalters Blackrock, Rob Kapito, gesagt, dass Investoren die Risiken der Iran-Krise unterschätzen würden. Selbst bei einem schnellen Kriegsende, könne der Ölpreis noch auf 150 US-Dollar pro Barrel steigen, sagte Kapito am Donnerstag bei einer Veranstaltung in Melbourne. Er begründete dies damit, dass es Zeit brauche, bis die Lieferketten wieder voll funktionsfähig seien./jkr/zb/jha/

(AWP)