«Ich habe diesen Punkt heute angesprochen. Ich habe viel Zustimmung erhalten, (...) aber wir haben heute keine Ankündigung für Sie», fuhr Rubio fort.
Der US-Aussenminister verwies darauf, dass ein internationales Bündnis unter der Führung Frankreichs und Grossbritanniens bereits eine mögliche Marinemission nach einem Ende der Kampfhandlungen vorbereitet. Zugleich betonter er: «Aber wir brauchen einen Plan B für den Fall, dass jemand schiesst - wie öffnet man dann die Meerenge wieder?» Er wisse nicht, ob das unbedingt eine Nato-Mission sein müsse, «aber es wären sicherlich Nato-Länder, die dazu beitragen können».
Rubio hob dabei hervor, dass die USA nicht auf Hilfe von Verbündeten angewiesen seien: «Die Vereinigten Staaten könnten es tun, aber es gibt Länder, die Interesse daran bekundet haben, möglicherweise an so etwas teilzunehmen, falls es tatsächlich so weit kommt.» Konkrete Länder nannte er dabei nicht.
Die Öffnung der Strasse von Hormus ist einer der zentralen Streitpunkte in den stockenden Verhandlungen zwischen Washington und Teheran. Der Iran hatte die Meerenge durch Drohungen und Beschuss von Tankern und Frachtschiffen nach Beginn des Kriegs weitgehend unpassierbar gemacht. Die USA reagierten darauf mit einer eigenen Blockade von Schiffen, die iranische Häfen anlaufen oder verlassen./fsp/DP/zb
(AWP)
