Das Parlament bewilligte für das Jahrestreffen des World Economic Forum (WEF) den Einsatz von bis zu 5000 Armeeangehörigen ab (morgigem) Dienstag und bis zum 29. Januar. Für den Einsatz verantwortlich sind die zivilen Behörden des Kantons Graubünden.
Ein Teil der am Montag eingerückten Armeeangehörigen schützt nach Angaben des Verteidigungsdepartements unter anderem wichtige Infrastruktureinrichtungen. Die anderen werden in allen Landesteilen für Leistungen zur Wahrung der Lufthoheit, in der Logistik sowie in der Führungsunterstützung eingesetzt.
Armeeangehörige dürfen im Assistenzdienst polizeiliche Zwangsmassnahmen anwenden, wenn es die Erfüllung ihrer jeweiligen Aufträge nötig macht. Dazu werden sie in den nächsten Tagen vorbereitet und zertifiziert.
Die Luftwaffe übernimmt Überwachungsflüge und Transporte von völkerrechtlich geschützten Personen. Während des WEF kann der Luftraum über Davos nur eingeschränkt genutzt werden. Das gilt am kommenden Freitag von 10.00 bis 17.00 Uhr sowie ab Montag, 19. Januar, ab 08.00 Uhr bis 24. Januar um 17.00 Uhr durchgehend.
Wie weit der Luftraum über Davos für Flüge mit Modellflugzeugen, Drohnen, Deltaseglern oder Gleitschirmen genutzt werden kann, hat die Kantonspolizei Graubünden zu entscheiden. Am WEF 2025 waren pro Tag rund 4400 Armeeangehörige im Einsatz.
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(AWP)
