Vor einem Jahr seien es noch 68 Prozent gewesen, heisst es in dem am Montag am WEF veröffentlichten Bericht. Ausserhalb der Schweiz glaube immer noch rund die Hälfte der CEOs an ein wachsendes Bruttosozialprodukt.

Auch mit Blick auf die Aussichten für das eigene Unternehmen haben sich die Chefs weniger zuversichtlich gezeigt. Mit 26 Prozent rechnet nur noch etwa jeder vierte CEO damit, dass der Umsatz seines Unternehmens im Jahr 2026 steigen wird. Dies ist laut PwC der tiefste Stand seit 2020.

Die Gründe für die Schlechtwetterlage sind den Umfrageergebnissen zufolge vielschichtig. Als wichtigste Stimmungskiller nennen die CEOs vor allem steigende geopolitische Unsicherheiten, makroökonomische Volatilität und regulatorische Hürden.

KI bedroht Berufseinsteiger

Ebenfalls wenig optimistisch zeigen sich die CEOs in Bezug auf die Beschäftigungslage. Mit der Künstlichen Intelligenz als Treiber des technologischen Wandels erwarten 42 Prozent der befragten Firmenchefs in den kommenden drei Jahren einen signifikanten Abbau von Arbeitsplätzen.

Die boomende KI dürfte laut der Umfrage vor allem Berufseinsteigerinnen und Berufseinsteigern das Leben schwer machen. Um ihren eigenen Job fürchten nur 8 Prozent der CEOs.

Die Umfrage wurde zwischen dem 30. September und 7. November 2025 durchgeführt. Weltweit seien 4454 CEOs aus 95 Ländern online befragt worden, darunter 81 aus der Schweiz. Die Schweizer Teilnehmenden stammen laut PwC aus verschiedenen Branchen und Unternehmensgrössen.

sta/ra

(AWP)