Das WEF 2026 nehme historische Dimensionen an, sagte der Chef des Weltwirtschaftsforums (WEF), Børge Brende, vor den Medien. Die Jahresversammlung finde vor dem komplexesten geopolitischen Hintergrund seit 1945 statt. Er hoffe in Davos auf den «Spirit» des Dialogs, um die Welt voranzubringen.
Über 3000 Teilnehmende würden erwartet, davon 64 Staatschefs und sechs von sieben G7-Leadern. Neben rund 1700 «Key-Business-Leadern» würden 850 Wirtschaftsführer aus aller Welt erwartet. Insgesamt nehmen Vertreterinnen und Vertreter aus 130 Ländern teil, wie Brende weiter sagte.
Das Augenmerk liege unter anderem auf den Themen Ukraine, Iran, Gaza und Venezuela. Man erwarte dieses Jahr zudem eine grosse Delegation aus Afrika.
Das Programm sei um fünf Bereiche herum strukturiert, die miteinander korrespondierten, darunter das zunehmend wettbewerbsorientierte geopolitische und geoökonomische Umfeld, Sicherheit, Diplomatie und humanitäre Hilfe, sagte der geschäftsführende Direktor des WEF, Mirek Du¨ek.
Das WEF 2026 beginnt kommenden Montag und dauert bis 23. Januar.
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(AWP)

