Das WEF 2026 nehme historische Dimensionen an, sagte der Chef des Weltwirtschaftsforums (WEF), Børge Brende, an einer Online-Konferenz vor den Medien. Die Jahresversammlung finde vor dem komplexesten geopolitischen Hintergrund seit 1945 statt. Im Sinne des diesjährigen Themas «A Spirit of Dialogue» setze das Treffen auf den Dialog.
Trump werde von einer grossen Delegation begleitet. Darunter seien Aussenminister Marco Rubio, Finanzminister Scott Bessent und Handelsminister Howard Lutnick. Bislang wurden noch keine Details zum Programm des US-Präsidenten bekannt gegeben. Laut Medienberichten soll er am Mittwoch, dem 21. Januar, in Davos eintreffen und zwei Tage in der Schweiz bleiben.
Es ist das dritte Mal, dass der Republikaner zum WEF reist. Er hatte bereits zweimal während seiner ersten Amtszeit daran teilgenommen. Letztes Jahr, als er gerade seine zweite Amtszeit als US-Präsident begonnen hatte, nahm er ebenfalls aus der Ferne teil.
Über 300 Teilnehmende
Über 3000 Teilnehmende würden am WEF erwartet, davon 64 Staatschefs und sechs von sieben G7-Leadern, so Brende weiter. Neben rund 1700 «Key-Business-Leadern» würden 850 Wirtschaftsführer aus aller Welt anreisen. Insgesamt nehmen Vertreterinnen und Vertreter aus 130 Ländern teil. Auch der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj werde nach Graubünden reisen.
Das Augenmerk liege 2026 unter anderem auf den Themen Ukraine, Iran, Gaza und Venezuela. Man erwarte dieses Jahr zudem eine grosse Delegation aus Afrika.
Das Programm dieses Jahres sei um fünf Bereiche herum strukturiert, die miteinander korrespondierten, darunter das zunehmend wettbewerbsorientierte geopolitische und geoökonomische Umfeld, Sicherheit, Diplomatie und humanitäre Hilfe, sagte der geschäftsführende Direktor des WEF, Mirek Du¨ek.
Das 56. Wirtschaftstreffen beginnt kommenden Montag und dauert bis 23. Januar.
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(AWP)

