Die Angriffe auf mehrere Schiffe in den vergangenen beiden Tagen verurteilte er scharf. «Kein Seemann sollte sein Leben riskieren müssen, um einfach seine Arbeit zu machen», so Dominguez weiter. Die Lage sei volatil. Er rief alle beteiligten Staaten auf, sich maximal zurückzuhalten und die Situation umgehend zu deeskalieren und Schiffen die Abreise zu ermöglichen.
Trump erklärt Abkommen für gescheitert
Der IMO zufolge sitzen durch die wochenlange Blockade der Meerenge weiterhin knapp 6.000 Seeleute in der Region fest. US-Präsident Donald Trump hatte kürzlich eine Vereinbarung zwischen Washington und Teheran, mit der die Kampfhandlungen vorübergehend beendet wurden, für gescheitert erklärt.
Als Reaktion auf Attacken gegen Tanker in der Strasse von Hormus hatte das US-Militär seit der Nacht auf Mittwoch Dutzende Ziele im Iran angegriffen. Zudem setzen die USA Sanktionen auf iranisches Öl wieder in Kraft. Irans Streitkräfte beschossen daraufhin US-Ziele in den mit Washington verbündeten Golfstaaten Kuwait und Bahrain. Die Zukunft über weitere Verhandlungen bleibt nun unklar./cmy/DP/jha
(AWP)
