Neben den beiden sind der deutsche Kanzler Friedrich Merz und Italiens Ministerpräsidentin Giorgia Meloni vor Ort, ausserdem sind Dutzende weitere Staaten und internationale Organisationen per Video zugeschaltet.

Ziel des Treffens ist, eine freie Schifffahrt in der derzeit wegen des Iran-Kriegs blockierten Meerenge zu ermöglichen, sobald es die Sicherheitslage zulässt. Die Partner wollen dazu einen Plan erarbeiten. Die Weltwirtschaft steht wegen der Blockade der für den Welthandel wichtigen Meerenge unter Druck. Preise für Energie schossen seitdem in die Höhe.

Die deutsche Regierung des Christdemokraten Merz ist bereit, zur Absicherung der Strasse von Hormus beizutragen. Merz will in Paris ein konkretes Angebot machen. So soll die deutsche Bundeswehr für eine solche Mission nach einem Ende der Kampfhandlungen Minenjagdboote, ein Begleitschiff und Luftaufklärung bereitstellen, wenn bestimmte Bedingungen erfüllt sind, wie die Deutsche Presse-Agentur (dpa) aus Regierungskreisen erfuhr. Die wichtigste Bedingung sei eine Waffenruhe im Iran-Krieg.

(AWP)