Der Umsatz stieg im ersten Quartal um gut 14 Prozent auf knapp vier Milliarden Euro, wie das Unternehmen mitteilte. Das bereinigte Ergebnis vor Zinsen und Steuern (Ebit) sprang von 14 auf 127 Millionen Euro. Analysten hatten mit deutlich weniger gerechnet. Unter dem Strich verdiente Vestas mit 70 Millionen ebenfalls ein Vielfaches im Vergleich zum Vorjahr.

Die Auftragslage zeigt sich weiter robust. So stieg das Neugeschäft für Windturbinen um 44 Prozent auf 4,5 Gigawatt, der Auftragsbestand liegt bei 36,3 Milliarden Euro. Inklusive des Servicegeschäfts zog der Bestand auf rund 76 Milliarden Euro an.

Nach den hohen Verlusten der vergangenen Jahre - verursacht durch explodierende Preise für Stahl und andere Schlüsselmaterialien sowie durch Verzögerungen infolge von Lieferkettenstörungen - blickt die Branche nun wieder optimistischer in die Zukunft.

Zudem könnte der Iran-Krieg eine steigende Nachfrage nach Windenergie bringen, da Regierungen der Energiesicherheit und heimischen Energiequellen verstärkte Priorität einräumen. Das hofft zumindest Vestas-Konzernchef Henrik Andersen: «Die aktuelle geopolitische Unsicherheit und die Energiekrise unterstreichen die Notwendigkeit einer bezahlbaren, sicheren und nachhaltigen Energieversorgung», erklärte er./nas/niw/jha/

(AWP)