Grund für die Unterschiede sei jeweils die regionale Wirtschaftsstruktur und wie stark die Unternehmen mit dem Ausland verflochten seien, erklärte das Institut. «Die Industrie befindet sich weiterhin in einer Krise und der Strukturwandel belastet manche Bundesländer stärker als andere», sagte Studienautor Robert Lehmann. «In einigen Bundesländern gleichen jedoch Zuwächse bei Dienstleistern die konjunkturelle Schwäche der Industrie aus.»
Trotz eines leichten Wachstums im dritten Quartal rechnet das Institut für Bayern und Baden-Württemberg damit, dass im Gesamtjahr die Wirtschaft geschrumpft sein dürfte. «Im Süden der Republik machen sich vor allem die von der US-Regierung verhängten Zölle bemerkbar. Diese belasten die ohnehin angeschlagene Industrie zusätzlich», sagte Lehmann. Auf Wachstumskurs im Gesamtjahr 2025 sieht das Ifo-Institut dagegen Berlin, Mecklenburg-Vorpommern und Bremen./bf/DP/zb
(AWP)