Laut dem Sender CNN und dem Nachrichtenportal «Axios» sollen sich die beiden US-Vertreter mit dem iranischen Aussenminister Abbas Araghtschi treffen.

Dieser traf laut der iranischen Nachrichtenagentur Tasnim bereits in Islamabad ein. Laut der den Revolutionsgarden nahe stehenden Agentur wird es keine Verhandlungen in Islamabad geben.

Araghtschi selbst erklärte auf X, er wolle sich mit den pakistanischen Partnern abstimmen. Aus pakistanischen Sicherheitskreisen hiess es, Araghtschi wolle mit den Vermittlern einen Gegenvorschlag in den Verhandlungen mit den USA besprechen. Laut Tasnim will der Aussenminister die Standpunkte des Irans für ein Kriegsende darlegen.

Leavitt: Vance bleibt zunächst in den USA, könnte nachreisen

CNN zufolge reist US-Vizepräsident JD Vance nicht nach Pakistan, da der iranische Parlamentspräsident Mohammed Bagher Ghalibaf nicht an den Gesprächen teilnehme. Ghalibaf werde im Weissen Haus als Spitze der iranischen Delegation und damit als Pendant von Vance angesehen, hiess es.

Vance halte sich ihres Wissens nach bereit, nach Pakistan zu reisen, falls die USA zu der Überzeugung gelangten, dass das eine sinnvolle Nutzung seiner Zeit sei, sagte Leavitt. Genau wie Trump und US-Aussenminister Marco Rubio würde er in den USA auf Updates von der US-Delegation warten.

US-Präsident Donald Trump hatte am Dienstag einseitig die Waffenruhe mit dem Iran ohne klares Ende verlängert. Kurz zuvor hatte der Iran einer Teilnahme an weiteren Verhandlungen in Pakistan eine Absage erteilt. Pakistan vermittelt in dem Konflikt. Verhandler der Konfliktparteien hatten sich in Islamabad für eine erste Gesprächsrunde getroffen. Diese war ohne Ergebnis geendet./ngu/DP/he

(AWP)