Konkret lag die Zahl der Arbeitsstunden sämtlicher erwerbstätiger Personen in der Schweiz im Jahr 2025 bei 8,114 Milliarden, wie das Bundesamt für Statistik (BFS) am Donnerstag auf Basis der der Arbeitsvolumenstatistik (AVOL) mitteilte. Dies ist ein ganz leichter Rückgang im Vergleich zu den 8,117 Milliarden Stunden in 2024.

Die stabile Entwicklung ist laut dem BFS auf die Zunahme der Arbeitsstellen (+0,3 Prozent) und den gleichzeitigen Rückgang der tatsächlichen Jahresarbeitszeit pro Arbeitsstelle (-0,3 Prozent) zurückzuführen.

Weniger fleissig als vor Corona

Die tatsächliche wöchentliche Arbeitszeit der Vollzeitarbeitnehmenden ist derweil innert fünf Jahren um mehr als zwei Stunden auf 40 Stunden und 3 Minuten im Jahr 2025 gestiegen. Die Zunahme sei auf das niedrige Niveau im Jahr 2020 während der Covid-19-Pandemie zurückzuführen.

Der Wert bleibe aber weiterhin tiefer als im Jahr 2019. Damals betrug die Wochenarbeitszeit einer Vollzeitstelle 40 Stunden und 54 Minuten. Die Anzahl der Ferienwochen nahm zwischen 2020 und 2025 bei Vollzeitarbeitnehmenden um 0,2 Ferientage auf 5,2 Wochen pro Jahr zu.

Ebenfalls zugenommen haben zwischen 2020 und 2025 die durchschnittliche jährliche Anzahl gesundheitsbedingter Absenzen wie Krankheit oder Unfall. Bei Vollzeitarbeitnehmenden stiegen diese gemäss BFS von 8,1 auf 8,2 Tage pro Arbeitsstelle.

Am wenigsten Abwesenheiten verzeichneten 2025 die Branchen «Information und Kommunikation» (6,0 Tage pro Jahr), «Freiberufliche, wissenschaftliche und technische Dienstleistungen» (6,0 Tage) und «Kredit- und Versicherungsgewerbe» (6,2 Tage). Die längsten Absenzen wurden in den Branchen «Baugewerbe» (10,1 Tage) sowie «Verkehr und Lagerei» (9,8 Tage) registriert.

sta/ra

(AWP)