Sie sagen für das laufende Jahr 2025 neu ein Wachstum von 0,9 Prozent voraus, wie sie am Freitag mitteilten. Bisher hatten sie ein Plus von 1,1 Prozent vorausgesagt. Die Prognose für 2026 wird auf 1,2 von 1,5 Prozent gesenkt.
Damit werde die Schweiz im Jahr 2025 deutlich unter ihrem Potenzial wachsen, so die Studie. Denn sie Aussichten für die Exportwirtschaft seien angesichts der vorherrschenden Zollsätze, der Frankenstärke und der schwachen Auslandsnachfrage wenig ermutigend.
Auch der schwache Investitionstrend dürfte sich mit der anhaltenden Unsicherheit fortsetzen. In der Summe rechnet die ZKB von nun an mit einer Stagnation oder einer leicht rückläufigen Wirtschaftsaktivität hierzulande.
Falls das Wachstum «nicht unerwartet stärker einbricht», gebe es derweil für die SNB wenig Gründe, im September Negativzinsen einzuführen. Die Inflation steige in den nächsten Monaten weiter an und der Franken bleibe stabil. «Negativzinsen lösen das Zollproblem nicht und wären wenig zielführend.?»
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(AWP)