Bis um 09.40 Uhr büssen die Zurich-Aktien 1,2 Prozent auf 561,40 Franken ein. Der Gesamtmarkt gemessen am SMI rückt hingegen um 0,6 Prozent vor.
Die Zurich hat 2025 die Ergebnisrekorde aus dem Vorjahr dank profitablem Wachstum, weiterer Preiserhöhungen und tieferer Unwetterkosten in einem freundlichen Börsenumfeld klar übertroffen. Vor allem das Nichtlebengeschäft entwickelte sich stark. Die Dividende erhöht die Zurich, wie von Analysten erwartet, um 7 Prozent auf 30 Franken je Aktie.
Mit den vorgelegten Zahlen sei die Zurich bereits im ersten Jahr des bis 2027 laufenden Strategieprogramms auf Kurs, um die gesetzten Ziele zu erreichen, schreibt Matteo Lindauer von der Bank Vontobel. Dabei habe der Konzern vor allem im Nichtlebenteil die Erwartungen bezüglich Wachstum und Profitabilität übertroffen.
Aber auch in der Lebensversicherung sei die Zurich auf beeindruckende Weise gewachsen, heisst es bei Jefferies. Der Gruppe sei es gelungen, das dank Sondereffekten sehr hohe Spartenergebnis zu schlagen. Das Nichtlebengeschäft sei hingegen von der geringen Zahl grosser Unwetter und den guten Wetterbedingungen für Agrarversicherungen geprägt gewesen, was den Ergebnisanstieg relativiere, so die Bank.
Octavian verweist zudem darauf, dass sich der Fokus der Investoren nun auf die geplante Milliardenübernahme des britischen Spezialversicherers Beazley richte. Wie jüngst bekanntgegeben, hat das britische Takeover Board einer Fristverlängerung zur Vorlage eines definitiven Angebots bis zum 4. März zugestimmt.
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(AWP)
