Im Mittelpunkt der diesjährigen Untersuchung stand die Sicherheit auf den den Start- und Landebahnen und darum herum, wie Aeropers am Dienstag mitteilte. Hintergrund sind mehrere schwere Unfälle und Beinahe-Kollisionen in den vergangenen Jahren, etwa in Tokio und New York. Bewertet wurden unter anderem Massnahmen gegen das unbefugte Befahren von Startbahnen, das Risiko eines Abkommens von der Piste sowie die Sicherheit beim Rollen am Boden.
Zürich erhielt gute Noten, weil der Flughafen beleuchtete Haltelinien an den Pisten konsequent unabhängig von Wetter und Sichtverhältnissen einsetze, hiess es. Positiv bewertet wurde auch, dass der Pilotenverband in die lokale Arbeitsgruppe zur Pistensicherheit eingebunden sei.
Der Flughafen Genf machte im Ranking einen grossen Sprung nach vorne und verbesserte sich auf Rang 11 von zuvor Platz 26. Ausschlaggebend waren laut der Studie unter anderem die Einbindung des Pilotenverbandes in die lokale Arbeitsgruppe zur Pistensicherheit sowie eine günstigere Bewertung der Sicherheitszonen neben den Pisten.
Basel-Mulhouse bleibt dagegen mit Rang 30 von 31 weit hinten. Die Piloten bemängeln insbesondere die fehlende Anflugbefeuerung für Landungen aus südlicher Richtung sowie fehlende Warnlichter an den Zufahrten zu den Startbahnen.
Der Flughafencheck basiert auf einem Kriterienkatalog der beiden Pilotenverbände, der sich an Empfehlungen internationaler Luftfahrtorganisationen orientiert. Bewertet werden Sicherheitsmassnahmen, die teilweise über die gesetzlichen Mindestanforderungen hinausgehen und aus Sicht der Pilotinnen und Piloten zu einem höheren Sicherheitsniveau beitragen.
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(AWP)
