Mit den Verlusten schlossen sich die Märkte in Fernost den Vorgaben der Wall Street an. "Der US-Aktienmarkt war gestern auch im späten Handel von den Renditesteigerungen und höheren Zinserwartungen belastet, die vor allem Wachstumstitel drückten", merkten die Analysten der Bayern LB zum Geschäft an der Wall Street an. Entsprechend deutlich fielen die Verluste an technologielastigeren Börsen wie Südkorea aus.

In Australien verpufften in dem schwachen Umfeld auch vergleichsweise solide Wirtschaftsdaten, wie die Marktstrategen der Deutschen Bank anmerkten. Die Einkaufsmanagerindizes waren trotz der Zinserhöhungen im September stärker als im Vormonat ausgefallen. Der australische S&P ASX 200 sank trotzdem um 1,87 Prozent auf 6574,20 Punkte.

Etwas besser sah es an den chinesischen Börsen aus, die damit wie so oft ein gewisses Eigenleben führten. Der CSI-300-Index mit den 300 wichtigsten Unternehmen der chinesischen Festlandbörsen verlor 0,2 Prozent auf 3866,43 Punkte. Der Hang Seng der chinesischen Sonderverwaltungszone Hongkong sank zuletzt um 0,61 Prozent auf 18 036,55 Punkte./mf/stk

(AWP)