Die Experten der Commerzbank führen die aktuelle Stärke auf eine Mischung von verschiedenen Faktoren zurück, wie etwa eine Entkoppelung des Greenback vom Ölpreis und auch die jüngste Zinsentscheidung der US-Notenbank Fed Mitte dieser Woche.
Wie die Helaba schreibt, hat die FOMC-Sitzung mit dem neuen Fed-Chef Kevin Warsh am Mittwoch die Zinserhöhungserwartungen in den USA etwas forciert, mit der Folge, dass der Renditevorteil gegenüber der Eurozone grösser geworden ist. Dies stelle für den Euro gegenüber dem US-Dollar eine Belastung dar.
Derweil hat der Franken auch zum Euro etwas nachgegeben. Das Euro/Franken-Paar steht aktuell bei 0,9238 nachdem es am Donnerstagmorgen nur knapp über der 92 Rappen-Marke gestanden hatte. Mit ihren begleitenden Kommentaren zu einer bei Bedarf erhöhten Bereitschaft zu Devisenmarktinterventionen hat die SNB am Vortag den Franken etwas abwerten lassen.
(AWP)

