Der Leitindex der Eurozone stieg am Freitag um 0,27 Prozent auf 5'668,17 Punkte. Marktstratege Jürgen Molnar vom Handelshaus Robomarkets sprach von «traditionell dünnen Umsätzen am Tag zwischen Thanksgiving und dem Start des Weihnachtsgeschäfts.» Auf Wochensicht zog der EuroStoxx um 2,78 Prozent an. Für den Monat November ergibt sich hingegen ein Minus von 0,6 Prozent.
Einzelwerte wurden von Analystenkommentaren bewegt. Für Aufmerksamkeit sorgte Deutsche Bank Research mit einer Einschätzung zur Getränkebranche. «Der Preis ist, was Du bezahlst, der Wert ist, was Du bekommst», zitierte Analyst Mitch Collett den Starinvestor Warren Buffett. Collett sieht nach einem weiteren schwierigen Jahr für 2026 klare Bewertungschancen. Wenn die Unternehmen ablieferten, gebe es immensen Spielraum für die Aktien. Aber der Sektor sei nicht ohne Grund so günstig. Denn die Gewinnentwicklung sei schon länger schwach und 2025 habe enttäuscht.
Am FTSE-100-Ende knickten Whitbread um 11,5 Prozent ein, nachdem das Analysehaus Bernstein die Papiere gleich doppelt abgestuft hatte. Die von der britischen Regierung angekündigte Erhöhung der Gewerbesteuer stelle einen «erheblichen Schlag für die Profitabilität» des Betreibers von Hotels und Restaurants dar, hiess es.
(AWP)
